
Flohmärkte sind Goldgruben – wenn man weiß, wo man graben muss. Aber sie sind auch voll mit überteuerten Sachen, Fälschungen und Müll. Hier ein paar Tipps aus der Praxis:
1. Früh da sein – oder spät
Die besten Stücke gehen früh weg. Wer um 10 Uhr kommt, hat schon verloren. Alternativ: Ganz spät kommen, wenn Verkäufer keine Lust mehr haben und Preise fallen.
2. Wissen, was man sucht
Wer alles sucht, findet nichts. Spezialisieren Sie sich. Lernen Sie, was bestimmte Dinge wert sind. Dann erkennen Sie ein Schnäppchen in Sekunden – und müssen nicht erst googeln.
3. Zustand prüfen – schnell aber gründlich
Bei Spielen: Disc/Modul prüfen, Kratzer checken. Bei Elektronik: Fragen, ob’s funktioniert (und ob Sie testen können). Bei LEGO: Grob schätzen, ob das Set komplett sein kann.
4. Handeln – aber fair
Auf Flohmärkten wird gehandelt. Aber: Nicht übertreiben. „Letzte Preis?“ bei 2-Euro-Artikeln nervt. Bei größeren Sachen ist 20–30% Nachlass normal.
5. Vorsicht bei „Schnäppchen“
Zu gut, um wahr zu sein? Dann ist es das wahrscheinlich. Fälschungen bei Pokémon-Karten, Repro-Module bei NES und SNES, gefälschte LEGO-Sets – alles schon gesehen. → Mehr zu Pokémon-Karten: Echt oder Fake?
6. Bar bezahlen, klein dabei haben
Die meisten Flohmarkt-Verkäufer haben kein Wechselgeld für 50er. Und PayPal schon gar nicht.