
Nintendo gegen SEGA. Super Mario gegen Sonic. SNES gegen Mega Drive. Der Konsolenkrieg der 90er ist längst entschieden – aber für Sammler bleibt die Frage: Welche Plattform lohnt sich mehr?
SNES: Der Nintendo-Klassiker
Das Super Nintendo (1992 in Deutschland) hat die ikonischeren Spiele: Super Mario World, Zelda: A Link to the Past, Super Metroid, Terranigma. Die Konsole selbst ist robust, die Spiele sind hochwertig – und entsprechend gefragt.
Preise: Konsolen ab 50 €, gute Spiele oft 20–40 €, seltene PAL-Titel wie Terranigma oder Hagane deutlich teurer.
Vorteil: Starke Marke, hohe Nachfrage, wertstabil.
Nachteil: Viele Fälschungen bei beliebten Titeln. Genau hinschauen!
Mega Drive: Die SEGA-Alternative
Das Mega Drive (1990) war schneller am Markt und sprach eine etwas ältere Zielgruppe an. Sonic, Streets of Rage, Phantasy Star – hier gibt’s andere Klassiker.
Preise: Konsolen ab 30–40 €, Spiele oft günstiger als beim SNES.
Vorteil: Günstiger Einstieg, große Spielebibliothek.
Nachteil: Weniger „Hype“, Preise steigen langsamer.
Unser Rat
Sammeln Sie, was Sie als Kind gespielt haben – oder was Sie heute spielen wollen. Wertsteigerung ist nett, aber kein Grund, etwas zu kaufen, das Sie nicht interessiert. Beide Konsolen haben ihren Reiz, beide haben ihre Klassiker.